Handfilter

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Wenn eine Erfindung nach über einhundert Jahren kaum weiterentwickelt wurde und trotzdem noch das Maß der Dinge ist, dann will das schon was heißen. Der Handfilter, ursprünglich von Melitta Benz patentiert, ist so eine Erfindung. Die Vorteile des Handfilters: sehr viel Kontrolle über die Extraktion und kein Prött in der Tasse, wie man bei uns sagt.

Sie brauchen:

  • den Handfilter mit passender Filtertüte
  • einen Wasserkocher, inklusive frischem, weichen Wasser
  • Kaffee
  • eine Kaffeemühle

Bei den ersten Versuchen können Ihnen eine Waage und ein Thermometer dabei helfen, gute Ergebnisse wiederholen zu können.

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1. Wiegen

Zunächst wird das Wasser gekocht und die benötigte Menge Kaffee abgewogen. Wir möchten gerne 400 ml Kaffee haben und wiegen dafür 24 g Kaffee ab (6 g / 100 ml).

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2. Filter spülen

Mit einer kleinen Menge des kochenden Wassers spülen Sie die Filtertüte und werden so das Papieraroma los. Praktischerweise können Sie so direkt den Handfilter und die Kanne vorwärmen.

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3.Mahlen

Die Mühle stellen Sie auf einen mittleren Mahlgrad ein. Das Mehl sollte sich ungefähr so wie Sand anfühlen. Besser orientieren kann man sich an der Extraktionszeit. Steht nach über 3 Minuten immer noch Wasser im Filter, war das Pulver zu fein. Läuft das Wasser in unter 2 Minuten komplett durch, war der Mahlgrad zu grob gewählt.

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4.Quellen lassen

Mit den ersten 50 ml des auf 90 – 95 °C abgekühlten Wassers, wird das Kaffeepulver zum aufquellen gebracht.

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5. Aufgießen

In mehreren Schritten wird der Rest der 400 ml nachgegossen. Das Kaffepulver sollte zwischendurch nicht trockenlaufen und Sie sollten beim Giessen möglichst keine Kanäle bilden. Nur so kann die gesamte Kaffeemenge gleichmäßig extrahiert werden.

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6. Fertig